Facebook Account deaktiviert

So ab heute ist mein Facebook Account vorerst deaktiviert. Den gleich komplett zu löschen habe ich mich jetzt noch nicht durchringen können. Erstmal schauen ob ich den in irgendeiner Form vermissen werden oder ob mich da jemand(tm) vermißt … lach!

Bin ja über Twitter und Diaspora immer noch gut erreichbar und der ein und andere hat ja auch meine Telegram Kontaktdaten.

Also wer Lust hat auf Diaspora als Facebook Alternative gerne hier mal vorbei schauen :

K.Backhaus (Diaspora)

und mein Twitter Account ist glaube ich bekannt? Sonst gerne auch nochmal hier schauen :

K.Backhaus (Twitter)

In diesem Sinne wir hören/sehen/lesen uns!

K.Backhaus

Backhaus Cast Treffen Reisebericht Teil 3

14.42 Uhr Hauptbahnhof Köln! Unglaublich aber der Zug ist pünktlich auf die Minute. Den Mann der mir auf dem Bahnhofsvorplatz Ausgang Bresslauer Straße in die Arme „fliegt“ kenne ich. Wir kennen uns und das schon seit so vielen Jahren jetzt. Als Kinder haben wir zusammen gespielt. Als Jugendliche und junge Erwachsene sind wir gemeinsam durch Deutschland, Frankreich, Österreich und Polen getourt. Haben zusammen Urlaub gemacht in Dänemark, Italien oder Norwegen. Uns verbinden so viele Geschichten wir könnten Tage lang erzählen. Doch im Moment zählt dieser kleine Augenblick des Wiedersehens. Den großen Bruder Frank endlich wiedersehen.

Eine lange Zeit haben sich unsere Lebenswege weit von einander getrennt und das nicht nur was die Wohnorte betrifft. In der neuen Rolle als Papas und Familienväter waren andere Dinge wichtig, waren andere Ziele zu erreichen und doch an einem sonnigen Freitag im März 2017 ist es so als hätte es diese Zeit der Trennung nicht gegeben.

Köln verwöhnt uns mit Stau stadtauswärts aber uns stört das nicht. Die Vorfreude auf die kommenden Tage ist viel zu groß. Kurz vor Hunsheim dem kleinen Dorf in dem Frank wohnt geht’s nochmal zum Getränke Sauer … Kasten Augustiner kaufen knappe 50 km hinter Köln im Oberbergischen Land, das hat was. Die erste Flasche wird gleich auf dem Hof der Familie Backhaus „geköpft“ und dann passiert das, was ein Dorf so lustig macht. Erst der ein Nachbar und dann der nächste sogar mit Rad unterwegs finden sich wie zufällig ein – und würden jetzt gleich Bierbänke aufgestellt es würde mich nicht wundern.

Nach einem tollen Abendessen und viel Spaß mit der Familie wird dieser Anreisetag beendet. Morgen geht es weiter. Der Podcast-Kollege Gerard hat sich gegen Mittag angemeldet und es wäre eine Lüge zusagen, dass ich da nicht auch ein wenig aufgeregt bin. Kennt man sich als Podcaster zwar vom gegenseitigen Episoden anhören und diversen gemeinsamen Abenden auf dem Raucherbalkon der PodWG der auf einem Teamspeak Server verortet ist, bleibt das persönliche Treffen doch immer noch unübertroffen.

12:30 Uhr fährt Gerard mit dem Golf Cabrio auf den Hof. Pünktlich zum Essen muß ich denken und grinse in mich rein. Berührungsängste gibt es bei Podcastern nicht habe ich so das Gefühl. Da gibt es kein vorsichtiges antasten oder abwägen. Man kennt sich und Gesprächsstoff sollte uns nicht aus gehen.

14:15 Uhr der nächste Programm Punkt für diesen Tag heißt: „Backline einladen in Oberbantenberg“. Hier befindet sich seit gefühlten 1000 Jahren der Probekeller der Next-Blues-Generation im Hause der Backhaus Eltern. In Garten und Haus wimmelt es von Kindern und Leuten die ich alle kenne oder zumindest schon mal getroffen haben. Fast die komplette Familie ist angereist. Der „kleine“ Bruder aus Hamburg mit Frau, Kindern und Hund. Die Schwester die um die Ecke wohnt ist mit Mann und Kindern natürlich auch da. Ich versuche den Überblick nicht zu verlieren und jedem „Hallo“ zusagen. Wie ich das sehe habe ich gut 45 Minuten zeit dafür denn dann soll es schon gleich weiter gehen zur Halle 32 zwecks Aufbau und Soundcheck. War klar das es nur ein kurzer aber herzlicher Besuch im Elternhaus werden wird. Erst jetzt wo ich das schreibe fällt mir auf das ich mich bestimmt nicht bei allen auch wieder verabschiedet habe. Man möge es mir verzeihen!

Soundcheck und Aufbau erledigen wir in erstaunlicher Routine und dann heißt es wiedermal Zeit totschlagen. Essen gehen, Saiten aufziehen, Einkaufszentrum besuchen und rum sitzen. Das alles macht mir manchmal keinen so richtigen Spaß mehr, aber hier mit der Familie würde ich sogar gerne die Zeit ein wenig langsamer laufen sehen. Der Abend dann kann nur als ein riesiger Spaß beschrieben werden. Musik machen, Musik hören und im Rahmen unserer Möglichkeiten sogar mit tanzen und mitsingen. Gerard zeigt sich als erstaunlich textsicher auch bei den alten Songs aus den 60gern und 70gern. Passt alles!

Am Sonntag heißt es dann leider wieder Abschied nehmen. 14:44 Uhr fährt mein Zug von Köln-Deutz zurück in die bayrische Heimat. Ich kann an dieser Stelle nur dankbar auf dieses Wochenende 24.03.2017 – 26.03.2017 zurück blicken. Freue mich jetzt schon auf das nächste Mal, auch wenn ich im Moment wieder keine Ahnung habe wann und wie uns unsere Weg wieder zusammen führen. Sicher ist nur sie werden es! In diesem Sinne „mach et jut und schwing de Hut“! (K.Backhaus)

Backhaus Cast Treffen Reisebericht Teil 2

Der Wecker ging dann um 5:00 Uhr erbahmungslos an sein Werk. Klar dass diese Nacht unruhig werden würde – naja Schlaf ist bestimmt immer noch überbewertet. Das frühe Aufstehen war auf jeden Fall eine gute Idee. Bin immer sehr unruhig ob ich auch wirklich an alles gedacht habe wenn ich für längere Zeit das Haus verlasse und so hatte ich mehrfach die Chance alles nochmal nach zuprüfen.

Kurz nach 6:00 Uhr hüpft Tochter #3 in die Küche. Bewaffnet mit ihrem neunen kleinen tragbaren Radio das sie zum Geburtstag bekommen hat und der wichtigen Mitteilung das gleich die Nullingers kommen und das müssen wir auf jeden Fall noch zusammen anhören bevor ich los gehe. Die Neugierde was ich denn mit Opa und Oma und meinen Geschwistern da in Köln machen ist riesengroß. „Schau mal in den Flur“, sag ich – da steht die Gitarre fertig verpackt und meine kleine Laptoptasche gleich daneben. „Ach so … nur Musik“ kommt der gelangweilte Kommentar zurück. Ich grinse in mich rein.

Knappe 30 Minuten später treffe ich in der Küche dann auch auf Tochter #2. Die sitzt in ihrem Pandabär Jamie Lee Style Anzug am Tisch und frühstückt die kalte Pizza von gestern und den Rest vom großen gemischten Salat. Da kann ich noch mit – die kalten Nudeln mit Tomatensoße (auch kalt) am morgen finde ich persönlich viel schlimmer. Mit einem für Teenager typisch freundlichem „wolltest Du nicht los?“ statt einem „Guten Morgen“ werde ich gefühlt aus dem Haus geworfen – Nein nur Spaß wir kommen so klar.

Bei Frau KBMusic habe ich mich schon gestern Abend verabschiedet. „Wird besimmt unruhig bei mir heute Nacht“ … „Ja kann ich mir denken“ hat sie gesagt. Gut das im Versuchslabor ein Bett steht. Ausserdem brauch ich persönlich den ganz großen Bahnhof nicht mehr wenn ich für ein paar Tage wegfahre.

Im Bus zur S-Bahn treffe ich einen Freund aus Zeiten wo ich noch bei der Piratenpartei aktiv war. Wie es der Zufall will ist genau dieses Wochenende auch Bundesparteitag der Piraten in Düsseldorf (falsche Rheinseite sorry) und so haben wir bis zum Hauptbahnhof München den gleichen Weg. 38 Minuten schnelles Update über den Stand der Dinge bei den Piraten und eine Verabredung zum Grillen in nächster Zeit später trennen sich unsere Weg am Bahnsteig München Hauptbahnhof. ICE nach Essen von Gleis 22 bringt einige Piraten nach Düsseldorf. Ich gehe gemütlich (kann ja nicht anders) Richtung Gleis 15 und der Zug kommt kurz später. Sitzplatz ja – Steckdose nein – WLAN was glaubt ihr?

Jetzt vertreibe ich mir dann die Fahrzeit von gut noch 6 Stunden mit Musik von Olli Schulz mit dem großartigen Album „Feelings aus der Asche“, Rick Springfields – „Rock of Life“ und dann Knebworth Live von der Preisverleihung des silbernen Notenschlüssel … Fortsetzung Folge! (K.Backhaus)

Backhaus Cast Treffen Reisebericht Teil 1

Es ist Donnerstag Abend und die Taschen sind gepackt. Gitarrencase ist auch gleichzeitig der mobile Kleiderschrank und die Laptop Tasche beherbergt neben der Reise Apotheke auch den Lenovo T60 für den sie eigentlich gedacht ist – aber auch das komplette Podcast Equipment für Unterwegs. Das bedeutet ein Zoom H2N inklusive sämtlichen Zubehör und Anschlusskabel in allen denkbaren und undenkbaren Konfiguration. Klar das auch die entsprechende Anzahl an Ladegeräten mit dabei ist.

Da der Computer nun schon auf die Abreisen wartet bleibt das Tablet als mobile Schreibmaschine griffbereit. Die Kinder wollen dann morgen in der Früh mit aufstehen und Servus sagen. Bin ich mal gespannt ob das klappt. 

Die wichtigsten Unterlagen wie Pass, Schlüssel und die Fahrkarten trage ich natürliche immer direkt „am Mann“ – wie es so gerne gesagt wird. Würde die auch direkt an der „der Frau“ tragen aber die kommt ja bekanntlich auf Musikreisen nicht mehr mit. Dafür waren wir einfach schon zu oft auf Tour. Ich kann es verstehen.

Die wohl größte Herausforderung heute wird dann wohl wieder das mit dem Schlafen werden. Aber soweit ist es ja im Moment noch nicht. Jetzt gibt es erst Mal noch ein kaltes Bier und dann wird das schon. In diesem Sinne sage ich #Plöpp und bis Morgen. (K.Backhaus)

Das Muggle vs. S-Bahn Rennen

Ein Live Podcast ab 19:00 Uhr ist bei meinem Arbeitsweg fast nicht machbar. Für die CacheFrequenz aber nehme ich jeden Donnerstag das Rennen gegen die Uhr und die S-Bahn München auf. Mal gewinne ich … mal gewinnt die Uhr oder besser gesagt die S-Bahn mit ihren teilweise doch recht kreativen Fahrzeiten. Hier mal der ganz normale Wahnsinn in Tweets festgehalten und es gibt zwei Videos auf Periscope (K.Backhaus)

S-Bahn Karlsfeld

S-Bahn Donnersbergerbrücke

Ja das war es dann … ;)

„Katastrophal“: Heftige Kritik an Linux-Aus in München

Die Opposition ist empört über die Stadtregierung, die das Open-Source-Projekt abdrehen will

Quelle: „Katastrophal“: Heftige Kritik an Linux-Aus in München – Linux/Unix – derStandard.at › Web

Die Begründung warum Linux weg muß ist mir als SAP Entwickler schleierhaft!

Die rot-schwarze Stadtregierung von München kehrt in die Arme von Microsoft zurück: In einem neuen Antrag der Koalitionsparteien SPD und CSU ist davon die Rede, dass bis 2020 ein neuer Windows-Basis-Client zu entwickeln sei, um dann „marktübliche Standardprodukte“ in der IT der Stadtverwaltung einzusetzen. Das bedeutet de facto, dass das Experiment Limux, das für weltweite Aufmerksamkeit gesorgt hat, bis 2020 Geschichte ist. Denn mit der Vorgabe, dass die benutzten Produkte „höchst möglich“ mit anderen Software-Programmen wie SAP funktionieren sollen, scheint Linux gegen Microsoft keine Chance zu haben.

In diesem Zusammenhang auch noch ein Artikel von Netzpolitk.org der versucht ein wenig Licht in die Sache zubringen.

Kommentar : Die Abkehr von freier und unabhängiger Software in München wäre falsch

Schade um eine wirklich gutes Projekt … (K.Backhaus)